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Nachlese: Erste Gewerbeschau in Finsing

Nachlese: Erste Gewerbeschau in Finsing

Inhalt:

  1. Die Vorbereitungen:
  2. Rahmenprogramm
  3. Der Große Tag:
  4. Ausstellerverzeichnis
  5. Pressetexte
  6. Bildergalerie

Das war sie nun, die 1. Gewerbeschau in Finsing Sonntag den 25. Mai 2003 im Gewerbegebiet in Neufinsing.

Alles Gute hat einmal ein Ende, so auch diese 1. Gewerbesschau der Gemeinde Finsing. Ausgerichtet vom Gewerbeverband Finsing.

Mit gutem Gewissen kann man behaupten, daß diese doch etwas wagemutige Idee ein voller Erfolg war.

Keiner der Aussteller, mit denen ich gesprochen habe, war enttäuscht. Die ersten Stimmen nach einer Wiederholung in 2 Jahren wurden bereits laut.

Einen kurzen Eindruck geben Ihnen die eingescannten Zeitungsberichte und die Bilder in unserer Bildergalerie im unteren Teil des Beitrags.

Möglich war dies alles durch die unermüdliche Arbeit der freiwilligen Helfer, des Organisationsteams und natürlich durch Richard Pils. Vor lauter Arbeit mußte er sein eigenes Geschäft vernachlässigen und fand keine Zeit einen eigenen Stand mit den Produkten der Barmenia-Versicherung aufzubauen.

Deshalb ein riesiger Dank, ich denke auch im Namen aller Aussteller und Besucher, an Richard Pils, seinen Helfern vom Organisationsteam, den hilfreichen Geistern der „Küche“, der Freiwilligen Feuerwehr, der Wasserwacht, Hr. Damböck, Hr. Götz und an jeden, der sich für diesen Tag eingesetzt hat.

Doch beginnen wir mit einer kurzen Schilderung zu den Vorbereitungen und zu den Höhepunkten des Tages.

Die Vorbereitungen:

Die Vorbereitungen zu diesem Ereignis haben bereits viele Monate vorher begonnen. Mit welchen Irrungen und Wirrungen sich das Organisationsteam unter der Leitung von Richard Pils auseinandersetzen musste, können Sie am besten den Protokollen entnehmen.

Auf der Suche nach einem alternativen Platz für die Gewerbeschau hat sich großzügigerweise die Firma Damböck Messebau bereit erklärt, ihre Verladerampe zur Verfügung zu stellen.

Standplan der Gewerbeschau 2003

Zuerst dachten viele, nah-ja eine Verladerampe wie wird das wohl aussehen. Doch am Freitag vor der Gewerbeschau erlebten wir alle eine große Überraschung.

Als ich um ca. 17 Uhr mit den Aufbauarbeiten zu meinem Stand (Design für Kommunikation) beginnen wollte, wimmelte die Verladerampe vor lauter Leuten. Jeder, der am Sonntag vor Ort war, weiß wie groß diese Verladerampe ist und kann sich vorstellen, wie mein erster Eindruck war.

Überall wurde geschraubt, gehämmert und gelacht. Die Männer der Firma Damböck, unter der Leitung von Hr. Götz hatten begonnen, aus dem unergründlichen Fundus der Firma Holzwände zur Abtrennung der Messestände aufzubauen und mit Farbe zu streichen.

Staplerweise Teppichböden wurden zur Verfügung gestellt, nahezu jeder Wunsch der Aussteller wurde erfüllt, ob dies nun Beleuchtungsmittel waren oder Tische und Stühle.

Man konnte schon von weitem erkennen, wie viel Spaß es den Mitarbeitern der Firma machte, diese Verladerampe in eine Messehalle zu verwandeln. Und überall war die ordnende Hand von Hr. Götz zu spüren.

Seinem geschulten Auge entging nichts, und selbst die versenkten Schrauben wurden mit Spachtelmasse vor dem Augen der Besucher versteckt.

Selbst am Samstag fanden sich Mitarbeiter der Firma Damböck bereit den Ausstellern hilfreich zur Seite zu stehen. Und wer genau hingeschaut hat, hat den Namensgeber der Firma selbst mit dem Rasenmäher die Grasflächen rund um das Firmengebäude mähen sehen.

Doch nicht nur unser Gastgeber, sondern auch die freiwilligen Helfer für das Rahmenprogramm haben unermüdlich Hand angelegt und mit sehr viel Engagement ihr Wochenende für diese Sache geopfert.

Man kann kaum glauben, wie viel Arbeit mit dem Aufbau der Schenken, Grills, Essensausgaben, Musikanlagen usw. verbunden ist.

Und nur durch die vielen helfenden Hände war dies überhaupt zu stemmen.

Doch vieles wäre ohne den massiven Einsatz von unserem Vorsitzenden wohl nicht so gut gelaufen. Man unterschätzt immer wieder, wie viel Arbeit in der Vorbereitung steckt. Wie ermüdend die Erstellung von Anträgen für das Landratsamt sein kann und wie nötig selbst am Veranstaltungstag selbst noch die koordinierende Hand ist, die stets den Überblick behält.

Bei soviel Unterstützung konnte dann wohl auch nichts mehr schief gehen

Rahmenprogramm

  • 10:00 Uhr Gottesdienst in der Eingangshalle der Firma Damböck
  • 11:00 Uhr Offizielle Eröffnung
  • für’s leibliche Wohl ist natürlich in bewährter Finsinger Art gesorgt
  • Helikopterflüge (nur bei schönem Wetter möglich)
  • Rundfahrten mit Oldtimertraktor
  • Rennsimulator mit Rallyefahrzeug
  • Gesundheits-Check z. B. Blutdruckmessen Wasserwacht Finsing
  • Hüpfburg
  • Kinderschminken
  • Hoanz’n Musi
  • Eicherloher Kindertrachtengruppe

Der Große Tag:

Dann war es endlich soweit.

Um 10 Uhr war zur heiligen Messe geladen. Als „Neufinsinger Kirche“ wurde von unsichtbaren Helfern die Eingangshalle vorbereitet.

Ein tolles Erlebnis. Die Eingangshalle hat jeden und vor allem unser geistliches Oberhaupt Pfarrer Joschko begeistert.

In einer vollbesetzten „Kirche“ wurde die heilige Messe als Familiengottesdienst mit Unterstützung der „Singenden Spatzen“ unter der Leitung Anne Zieder und mit Martin Sellmeier junior am Bass, von Marlies Sellmeier gestaltet.

Nach einer sehr treffenden Begrüßungsrede von Hr. Damböck zelebrierte Pfarrer Joschko in gekonnt lockerem und dennoch sehr ehrfurchtsvollem Stil die heilige Messe. Er ließ es sich im Anschluss allerdings nicht nehmen, dem Gebäude den Haussegen zu spenden.

Unser Vorstand Richard Pils leitet in einer kurzen Ansprache zum 2. Teil des Tages, der Gewerbeschau, über und lud alle Anwesenden dazu ein, sich ein Bild über die Vielfalt des örtlichen Gewerbes zu machen.

Dieser Aufforderung sind dann auch ein überwiegender Anteil der Anwesenden nachgekommen. Bis zum Abend ist der Besucherstrom sehr zur Freude der Veranstalter und Aussteller nahezu konstant auf hohem Niveau geblieben.

Was auch nicht wundert, denn geboten wurde allerhand.

Nicht nur für Gaumen und Magen fanden sich Köstlichkeiten, sondern auch für das Ohr.

Die Hoanz’n – Musik sorgte für musikalische Stimmung. Und die Jugendblaskapelle Finsing unter Stefan Adam begeisterte in gewohnter Weise.

Der Trachtenverein Eicherloh bot mit seinen Tänzern die farbenfrohe Pracht seiner Trachten auf und die jungen Tänzerinnen und Tänzer begeisterten die Zuschauer, obwohl es für sie etwas ungewohnt sein musste, in einer LKW-Verladerampe zu tanzen.

Obwohl wir alle immer wieder hoffen, daß die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Finsing und der Wasserwacht sich endlos langweilen, sind sie unentbehrlich für die Sicherheit eines jeden Festes.

Und leider war es bei diesem Fest mit der Langeweile nicht weit her. Die Sanitäter der Wasserwacht Finsing mußten 3 mal ausrücken, um verletzten Gästen zu helfen.

Den Verunglückten möchte ich von dieser Stelle die beste Genesung wünschen und dass sie trotzdem das Fest in guter Erinnerung behalten.

© Eichinger Josef / 26.05.03 / Neufinsing

Ausstellerverzeichnis

 

Pressetexte

Bildergalerie

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